A K T U E L L

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Daniele Ganser & Gabriel Palacios - Manipulation durch die Medien

 

Aarau 23 Oktober 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Me, Myself and Media 38

 

 

Kapital-Diktatur

 

 

Die aktuelle Ausgabe von MMM reißt der sogenannten „Repräsentativen Demokratie“ die Maske vom Gesicht und legt schonungslos offen, mit was wir es in Wahrheit zu tun haben: eine von Großbanken und Großkonzernen straff organisierte Kapital-Diktatur.

 

Wer nicht nach der Pfeife der sogenannten Finanzdienstleister und ihrer angeschlossenen globalen Bürokratien, die bekanntesten sind IWF, Weltbank, handelt, bekommt entweder Besuch von der NATO oder aber wird durch verdeckten Staatsterrorismus von innen destabilisiert, zerschlagen und als Beute einverleibt. Die Großbank und mit ihr der US-Dollar sind längst die global agierende Fünfte Gewalt geworden und hat die Presse, die mal als unabhängige Vierte Gewalt der Demokratie vor dem Zugriff privater Interessen schützen sollte, gekauft.

 

Presse, egal ob privat oder GEZ-finanziert, ist heute auch in Deutschland längst Teil einer Bewusstseinsindustrie. Ihre Aufgabe besteht darin, die neoliberale Weltsicht einer immer kleiner werdenden Gruppe von obszön Reichen für den Otto-Normal-Bürger unsichtbar zu machen. Wenn wir uns umschauen gelingt das ganz prima. Für die meisten Lohnabhängigen ist die Doktrin der besitzenden Klasse, weltweit weniger als 1% ! quasi unsichtbar. Wir schwimmen darin wie Fische, die das Wasser, das sie umgibt, ja auch nicht als Element hinterfragen. 

 

Was bedeuten Wahlen in so einem System? Nichts. Sie sind zu einem bedeutungslosen Schauspiel verkommen.

 

Wann und wie sie auszusehen haben regelt ebenfalls der von der Finanz-Elite unterwanderte Staat, die Regierung. Und wenn sich, wie aktuelle in Katalonien der Fall, Teile der Bevölkerung gegen diese Struktur erhebt, hagelt es Knüppel. Merke: Wer in der repräsentativen Demokratie ohne Absprache mit den Repräsentanten, die vor allem die Banken repräsentieren, einen wirklich unabhängigen Willen zum Ausdruck bringt,  könnte eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Dann würde ein System in sich zusammenbrechen, das vor allem über Schulden herrscht.

 

Während dieser Beitrag online geht, hat man in Katalonien soeben die Unabhängigkeit von Madrid beschlossen. Wir stehen in Spanien und damit in Europa kurz vor einem Bürgerkrieg. Auf der einen Seite steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker, sprich echte Demokratie, auf der anderen die aktuell Herrschaftsform auch im glorreichen Westen. Die Kapital-Diktatur.

 

Wenn in Katalonien schon übermorgen Menschen im Kugelhagel  spanischer Special-Forces sterben, wiederholt sich die Geschichte von 1936.

 

Nur, wer wird diesmal gewinnen? Wieder das Großkapital, das auch außerhalb der EU zusammen mit der NATO den Krieg sucht, um dem eigenen Finanzcrash zuvorzukommen? Oder gewinnt diesmal ein Typ von Mensch, der das ewige Spiel der Reichen gegen den Rest der Welt durchschaut hat? Es wird Zeit, als Spezies zu denken. 

 

Hier der Link zur KenFM App: https://kenfm.de/kenfm-app/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 23.10.2017 findet in Sao Paulo, Brasilien, eine internationale Konferenz der 92 grössten Banken statt. Unter ihnen die Credit Suisse. An dieser Konferenz der sogenannten Equator Principles http://www.equator-principles.com/) beraten die Banken über Richtlinien zu Umweltschutz und den Rechten indigener Völker . 

 

Die Equator Principles sind ein trügerisches Instrument, mit dem die Banken nach aussen ein gutes Image pflegen. Anhand solcher Regelwerke gaukeln Grossbanken der Öffentlichkeit vor, dass eine freiwillige Selbstkontrolle der Wirtschaft funktioniert und es somit keine gesetzlichen Regulierungen braucht, die sie bindend auf die Achtung von Menschenrechten und einen umfassenden Umweltschutz verpflichten. 

 

Die Investitionen von Credit Suisse in Ölpipelines, die zur Klimakatastrophe beitragen und die Rechte von US-Indigenen missachten sowie ihren Lebensraum zerstören (Dakota Access Pipeline, Keystone XL Pipeline, Trans Mountain Pipeline, Line 3 Pipeline), sind nur ein Beispiel dafür, dass Selbstkontrollen wie die Equator Principles reine Lippenbekenntnisse sind. Ungeachtet der Equator Principles erzielen Banken wie die Credit Suisse weiterhin grosse Profite aus umweltzerstörenden und menschenrechtsverletzenden Geschäften. 

 

Die betroffenen US-Indigenen rufen dazu auf, vom 23.10. - 25.10.2017 Protestaktionen auf der ganzen Welt zu veranstalten (https://mazaskatalks.org/). Als Teil der globalen Aktionstage wird am 24.10.2017 in Basel ebenfalls eine Protestaktion stattfinden. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Kommt zahlreich, je mehr wir sind, desto besser. Bleibt in Kontakt auf unserer FB für weitere Infos (ab Dienstag 17.10. abends). 

 

STOP CLIMATE DISASTER. RESPECT INDIGENOUS RIGHTS. UNITE GLOBAL STRUGGLES.

 

 

 

 

https://www.facebook.com/events/1902950250024527

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Me, Myself and Media 37 – Ein System kollabiert

 

Repräsentative Demokratie ist eine Mogelpackung, deren Ziel es vor allem ist, das Volk am langen Arm verhungern zu lassen, um eine verschwindend kleine Gruppe an der Spitze des Systems dabei zu unterstützen, auf Kosten der Massen zu leben.

 

Um dieses Spiel stabil zu halten, senden die Reichen und Schönen ihre Vertreter in unsere Parlamente, auf dass wir von den Angestellten dieser Trittbrettfahrer beherrscht und vor allem ausgenutzt werden.

 

Wenn die Politik das Land auf Krieg vorbereitet, indem es mit Steuergeldern die Rüstung hochfährt und unsere Medien immer neue Feindbilder finden und erfinden, geschieht das im Auftrag konkurrierender Eliten, die sich längst global die Zähne einschlagen. Sie alle schicken immer nur ihre Völker auf die Schlachtfelder, während sie selber und ihre Nachkommen dem Spektakel des Massenmords nur vor dem Bildschirm beiwohnen.

 

Das Grundproblem ist das letzte noch verbliebene Betriebssystem, das es ins 21. Jahrhundert geschafft hat. Dieses System kommt nicht ohne permanentes Wachstum aus, befindet sich dabei auf einer Kugel mit endlicher Fläche und wird vor allem von Gier getrieben. Gier nach Geld, das sich via Zinsen vermehrt wie Krebs. Zinsgewinne als Selbstzweck. Was die einen zuviel haben, haben die meisten zu wenig.

 

Mit der Digitalisierung der Gesellschaft ist die letzte Stufe auf dem Weg in den Abgrund gezündet, denn in den nächsten Jahrzehnten werden immer mehr Menschen einfach wegrationalisiert. Die Gesellschaft zerbricht und es entsteht eine Stimmung, die in den Bürgerkrieg führt.

 

Auf die hier beschriebene Entwicklung gibt die Politik nicht den Hauch einer Antwort. Sie blendet das sich längst abzeichnende Szenario einfach aus. „Kopf in den Sand Politik!“

 

Am 24. September sind Bundestagswahlen, von denen schon heute klar ist, was sie nicht ändern werden. Den Kollisionskurs des Gesamtsystems.

 

Es wird Zeit, das wir die Mogelpackung „Repräsentative Demokratie“ durch Echte Demokratie ersetzen. Wir brauchen Transparenz, eine dezentrale Umverteilung von Macht in allen Bereichen. Diesen Weg kann keine Partei, kein Politiker stellvertretend für uns gehen. Wir, die Bürger, müssen das tun. Und das können wir auch!

 

Die Lösung heißt Selbstermächtigung. Schaffen WIR die demokratischen Verhältnisse, die uns der Staat mit seinen Eliten-Vertretern konsequent vorenthält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniele Ganser über Nordkorea und Trump im Deutschlandfunk Radio

 

Historiker und Friedensaktivist Daniele Ganser sprach am 14.08.2017 in einer Gesprächsrunde des Deutschlandfunk über die Situation von Nordkorea, der Geopolitik des US-Imperiums und Donald Trump.

 

Weitere Personen im Gespräch: 

Roderich Kiesewetter, CDU-MdB, Obmann im Auswärtigen Ausschuss 

Prof. Christian Hacke, Politikwissenschaftler Universität Bonn

 

 

 

 

 

 

 

 

G 20 – Wahre Ziele – Ökonomische Eroberung der Welt

 

Vortrag von Peter König am 01. Juli 2017 im Rudolf-Steiner-Haus, Hamburg. Veranstalter dieses Vortragsabends waren die Ärzte für der Frieden.

 

Es vergeht kaum ein Tag ohne einen Terroranschlag irgendwo auf der Welt, mit Betonung auf westlicher Welt. Drei aufeinanderfolgende Terroranschläge in Großbritannien in weniger als drei Monaten, einer in Manchester, zwei in London, wobei alle „Terroristen“ getötet wurden – die alle rein zufällig „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) riefen als sie ihre abscheulichen Taten begingen.

 

Keiner ist mehr für eine Zeugenbefragung am Leben. Danach gab es einen weiteren (Anschlag) vor einer Moschee im Norden Londons. Gestern hat jemand in einem Brüsseler Bahnhof eine Bombe explodieren lassen und Leute hörten ihn Allahu Akbarrufen. Das ist Non-Stop-Terror. Wir gewöhnen uns besser daran. (Anm.d.Ü.: An diese Non-Stop-Phony-Fake-Terror-Show)

 

In Afrika herrscht der Terror jeden Tag, in Zentralafrika, im Kongo, Burundi, Nigeria – wo auch immer. Der Islamische Staat kämpft auf den Philippinen. Sie kämpfen einen Stellvertreterkrieg für Washington gegen den widerspenstigen Präsidenten Duterte, der sich mit China und Russland verbünden will. Aus geographischer, wirtschaftlicher und politischer Sicht eine logische Wahl. Von den Presstituierten wird darüber kaum berichtet. Und wenn doch, dann ist es verdreht und in ein Getöse aus Lügen verwandelt. Terror ist die Furcht der Stunde und Terror ist ein Zweig des US-Militärs – eine in eine Waffe verwandelte Strategie zur Eroberung der Welt mittels Furcht. Und als Konsequenz daraus mittels Militarisierung. Die Menschen verlangen danach, nach Schutz.

 

Terror wird durch Washington und das Pentagon genährt, ausgebildet und bewaffnet. Die Anzahl der Anschläge nimmt täglich zu. Wir fragen uns nur noch wo er morgen zuschlägt. Die Frage „wann wird das aufhören?“ steht gar nicht zur Debatte. Es wird nicht aufhören. Es ist Teil des Kriegsspiels.

 

Auf der anderen Seite der Gleichung strangulieren die globalisierte Wall Street, die Fed und internationale Finanzinstitute arme Länder mit Schulden in die Unterwerfung, insbesondere jene mit Bodenschätzen wie fossilen Brennstoffen, Regenwäldern, Gold und Diamanten. Alles mit Blut befleckt. Aber damit hört das Finanzwesen nicht auf. Es macht sich über das Individuum her und digitalisiert das Bargeld. Macht uns zu einer bargeldlosen Gesellschaft. Das ist gut für euch. Man muss kein Geld mehr mit sich herumschleppen. Ist sowieso nichts wert. Indem wir digital werden können wir euch kontrollieren – und ihr seid sicher. Der Staat wird niemals euer Geld stehlen. Sie könnten es, aber sie werden es nicht tun. Moral. Es nennt sich Moral. Und wir vertrauen dem. In God We Trust – und Gott ist das Geld, genauer gesagt – der US-Dollar.

 

Im Nahen Osten köchelt eine ernste Konfrontation zwischen den USA und Russland, weil Russland immer noch an die unterzeichneten Abkommen mit Washington glaubt, trotz der fortwährenden Täuschungen. Beim letzten Zwischenfall, angeblich beim Kampf gegen ISIS, hat eine amerikanische F-18 ein syrisches Flugzeug im Kampf gegen ISIS abgeschossen. Natürlich versehentlich. (Anm.d.Ü.: die offizielle Ausrede lautet: „eine Gefahr für die USA und von den USA unterstützte Kräfte“) Das Russische Verteidigungsministerium hat sich deutlich ausgedrückt: „In Gebieten in denen die russische Luftwaffe im syrischen Luftraum Einsätze fliegt, wird jedes Flugobjekt, einschließlich Jets und Drohnen der internationalen Koalition, von der russischen Luft- und Bodenverteidigung als Luftziel verfolgt.“ Mit anderen Worten: sie werden abgeschossen. Ist es das, was die finsteren Mächte hinter Washington wollen? Eine tödliche Provokation?

 

Möglich. Denn die US-Wirtschaft basiert auf Krieg – und die europäische (Wirtschaft) folgt in diesen blutigen Fußspuren dicht dahinter. Wir leben in einer zerstörerischen Wirtschaft, nicht einer des Aufbaus, des zuträglichen Auskommens, einer Solidarität unter den Menschen und Gesellschaften. Unsere Wirtschaft ist jetzt auch ein Kriegswerkzeug – sie verarmt die Massen und bereichert die Wenigen. Sie spaltet die Menschen, die Länder, die Kontinente – um sie zu erobern. Jene, die die Wirtschaft kontrollieren, sind auch jene, die das westliche Währungssystem kontrollieren, die betrügerische, privat organisierte und im Privatbesitz befindliche Schulden- und Zinsmaschine; die Dollar-Pyramide, von der jede andere westliche Währung abhängt. Diejenigen, die diesen unaussprechlichen Betrug kontrollieren, werden am Ende eine geteilte Welt kontrollieren. Eine Welt aus menschengemachtem, ewigen Chaos.

 

Für die Meister des Kriegs – und die Möchtegern Meister des Universums spielt es keine Rolle ob wir alle draufgehen. Sie denken noch immer, dass „der Krieg“, sogar nuklear, an weit entfernten Orten ausgefochten wird – etwa in Europa oder im Nahen Osten. Die May-, Macron- und Merkel-Marionetten, die das zulassen indem sie mehr als ein Jahrzehnt lang die NATO gefüttert haben, sie hoffen, dass sie rechtzeitig nach Miami oder in die Karibik „evakuiert“ werden wenn Europa brennt – zum dritten Mal in 100 Jahren.

 

Die Propaganda sagt uns wie sollen wachsam sein, die Russen kommen, und danach die Chinesen. Wir werden euch schützen; wir werden eure Länder militarisieren und wir werden sicherstellen dass euer Geld sicher ist, daher wird es digitalisiert. Und jede Explosion die ihr seht oder hört – sie gilt nicht euch. Das geschieht in entfernten Ländern.

 

Leute, es gibt keine Hoffnung mehr im Westen. Das könnte es sein. Das Finale. Und du und ich, wir sind mitten drin – wenn wir nicht JETZT aussteigen. Wir haben zu lange an die Betrügerei Washingtons geglaubt, an die falschen Versprechen, die endlosen Lügen, die als steter Tropfen unser Selbstwertgefühl und unsere Selbständigkeit ausgehöhlt haben. Und wir haben es „demokratisch“ zugelassen, dass diese Washingtoner Banditen und die kriminelle Vereinigung, die sie hinter dem Vorhang dirigiert, die Selbstbestimmung unserer Nationen gestohlen haben.

 

Wir sind verloren. Der Westen ist verloren. Der Westen befindet sich im Endstadium eines erbarmungslosen Selbstmords durch nackte Gier und monströse Aggressionen und eine endlose Flut aus Lügen. Wir sind  erledigt. Endgültig, jenseits aller Wiederkehr. Die einzige Hoffnung, für jene von uns die überleben, ist der Osten. China, Russland und die Shanghai Corporation (SCO) bieten eine Friedenswirtschaft. Sie bieten der Welt, einschließlich dem Westen (für jene von uns, die sich nicht scheuen, den schwächelnden Klauen Washingtons zu entfliehen), ein enormes wirtschaftliches und wissenschaftliches Entwicklungsprogramm – die Neue Seidenstraße, oder OBOR – One Belt One Road, oder kurz OBI. Die One Belt Initiative – eine Wirtschaft aus Frieden und Wohlstand, die der Welt von Chinas Präsidenten Xi angeboten wird. Wacht auf, Leute, wacht auf! Und verlasst den Orbit der westlichen Kriegstreiber!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ramsteiner Appell

 

Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen! Wir Bürgerinnen und Bürger fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die Nutzung von Militärbasen auf unserem Territorium und die Einbeziehung des Luftraums über der Bundesrepublik zur Vorbereitung und Führung von völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Angriffskriegen sofort durch einen Beschluss unserer Volksvertretung zu verbieten, wie es Artikel 26 unseres Grundgesetzes zwingend vorschreibt.

 

Weitere Informationen unter: http://ramsteiner-appell.de.

 

Programm „Stopp Air Base Ramstein – Keinen Drohnenkrieg“ 2017

 

- Friedenscamp vom 03.bis zum 10. September 2017

- Internationaler Kongress zu Militärbasen am 8. und 9. September

- Abendveranstaltung: Nein zu Drohnen und Atomwaffen – Ja zu Frieden und Gerechtigkeit in der Welt am 8. September

- Menschenkette an 9. September

- Auftakt- und Schlusskundgebung am 9. September

- Festival KünstlerInnen für den Frieden am 9. September

 

Weitere Informationen unter: www.ramstein-kampagne.eu.

 

 

 

 

http://www.aktivist4you.at/wordpress/2017/07/22/mehr-als-nur-drohnen-die-u-s-air-base-ramstein-ist-noch-gefaehrlicher-als-man-gemeinhin-denkt/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die KenFM-Griechenlandnothilfe.

Eine Reportage von Dirk Pohlmann

 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

 

Wir, die KenFM-Redaktion, wurden in den letzten Jahren vor allem von unseren Kritikern immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, als Journalisten zwar über Missstände aufzuklären, diese dann aber nicht zu beseitigen. 

 

Das stimmt, nur ist das auch nicht primär die Aufgabe der Presse. Wir als Teil der Presse können die Dinge, die wir bemängeln, kaum ändern. Vor allem nicht im Alleingang. Könnten wir das, sähe die Welt heute völlig anders aus. Gerechter. 

 

Als Redaktion verorten wir uns zwischen zwei Aussagen: Die eine stammt vom ehemaligen Gesicht der Tagesthemen, Hans-Joachim Friedrichs: "Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten." Der andere Satz wurde von Gandhi in die Welt gebracht: "Sei du selber der Wandel, den du sehen möchtest."

 

Anfang 2015 wurden wir von Prof. Dr. Athanassios Giannis gebeten, unsere Community auf die Folgen der Troika-Politik in Griechenland aufmerksam zu machen.

Prof. Giannis, gebürtiger Grieche, arbeitet seit Jahren in der Forschung an der Universität Leipzig.

 

Gemeinsam kamen wir auf die Idee, eine „Griechenland-Nothilfe“ auf den Weg zu bringen. 3,5 Millionen Griechen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das sind 30 Prozent der Bevölkerung. Die Folgen sind verheerend.

 

Nach eingehender Recherche rief KenFM seine Community auf, unsere Idee via Spende zu unterstützen. Die Resonanz war unfassbar und dauert bis heute an. Rund 250.000 Euro wurden gesammelt und in zuvor besuchte Projekte investiert.

http://kenfm.de/blog/2015/07/16/spend

 

Welche Projekte das konkret sind, und wie das gesammelte Geld nachhaltig investiert wurden, möchten wir euch zu Jahresende zeigen.

 

Sämtliche Reise- und Übernachtungskosten der letzten Monate wurden zu 100% von KenFM finanziert und nicht aus dem Topf der Griechenland-Nothilfe. 

 

Dirk Pohlmann, inzwischen festes Mitglied der Redaktion, begleitete uns während dieser Zeit mit der Kamera. 

 

An dieser Stelle erneut ein riesengroßes Dankeschön an die gesamte Community für die unglaubliche Unterstützung!

 

http://www.kenfm.de

http://www.facebook.com/KenFM.de

http://www.twitter.com/TeamKenFM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pax Terra Musica Friedensfestival 2017

 

Am Wochenende vom 23. - 25. Juni 2017 fand auf dem ehemaligen Militärflugplatz bei Jüterbog (Brandenburg) das Pax Terra Musica Friedensfestival statt. Mit dieser Dokumentation möchten wir euch ein paar Impressionen von diesem Festival zeigen. 

Neben einigen Interviews seht ihr auch verschiedene Musikbeiträge und Impressionen vom Festival.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Me, Myself and Media 35 - Kafkaeske Zeiten

 

Das Internet als Startschuss sozialer Netzwerke mit allen seinen Folgen für das Pyramidensystem der Macht, war so nie geplant. 

Suchmaschinen und ihre Metadaten sind aktuell vor allem militärische Werkzeuge, die von den Geheimdienstkonzernen für die flächendecke Überwachung der eigenen Bevölkerung bzw. für das Ausspionieren des Gegners genutzt werden. 

 

Dass man sich mit dem Netz auch an den Eliten vorbei privat organisieren kann, passt der Obrigkeit nicht. Schließlich war die digitale Kommunikation ursprünglich auf den Weg gebracht worden, um es den Militärs im Falle eines Atomkrieges auch weiterhin zu erlauben, Befehle ausführen zu lassen.

 

Mit dem Netz entstanden die sogenannten alternativen Medien, was die Spitze der Pyramide insofern stört, dass diese alternativen Medien sich nicht an die Spielregeln der Eliten halten. Sie widersprechen in vielen Punkten der genehmigten Wahrheit und bringen so das klassische Freund-Feind-Schema vollkommen durcheinander. 

 

Dass auch die kleinste Gegenbewegung eine Gefahr für die Herrschenden in sich trägt, ist ganz oben nie in Frage gestellt worden und so setzt die herrschende Klasse rund um die Uhr massivste Propaganda ein, um die Massen auf Linie zu halten.

Wer ins Internet ausreist und statt Radio London oder West-Fernsehen jetzt nicht-staatliche Youtube-Inhalte konsumiert, ist den Eliten suspekt und wird unter Beschuss genommen.

 

Chaos ist dabei die beliebteste Munition und dieses Chaos wird heute vor allem im Kopf der Konsumenten von Massenmedien erzeugt, indem man die Gegenwart mit immer absurderen Begriffen umverpackt. Das alles ist nicht wirklich eine neue Technik, sondern wurde schon von George Orwell in seinem Roman "1984" vorweggenommen. Orwell prägte den Begriff "Neu-Sprech".

 

"Neu-Sprech" ist 2017 Umgangssprache in allen bekannten Nachrichtensendungen und Politik-Talkshows. So sind illegale NATO-Angriffskriege heute "friedenssichernde Maßnahmen", bezahlte Killer werden uns als "moderate Rebellen" verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein. Wer darin einen Widerspruch erkennt und diesen ausspricht, ist entweder ein Verschwörungstheoretiker oder ein Putin-bzw. Trump-Versteher.

 

Geht es noch dümmer? Ja. Wenn speziell Linke wissen wollen, welche politischen Aktivisten oder Organisationen koscher sind, welche Demo sie besuchen dürfen oder besser nicht, lassen sie es sich gerne von im Kern ultrarechten Medien erklären. Sie konsumieren Konzern-Presse und bekommen dabei parallel eine Gehirnwäsche verpasst. 

 

Wo man hinkommt herrscht deshalb der Spaltpilz und keiner der sogenannten Intellektuellen, gerne auch mit Marx im Gepäck, ist in der Lage zu erkennen, dass in den eigenen Reihen längst die Geheimdienste das Sagen haben. Die Taktik greift. Es geht darum zu verhindern, dass auf den Straßen Europas eine Massenbewegung entsteht, die sich auf den gemeinsamen Nenner Frieden einigt. Frieden und Neoliberalismus schließen sich aus. Ist das wirklich so schwer zu erkennen? Offensichtlich. 

 

In der 35. Ausgabe von Me, Myself and Media reihen wir eine absurde Nachricht an die nächste und machen so klar, dass die mediale Wirklichkeit der staatlich lizensierten Massenmedien vollkommen absurd und damit kafkaesk ist. Der Konsum dieser Medien gefährdet den eigenen Verstand, wenn man sich eine Überdosis einfängt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ein Prost auf den Frieden" - Im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser (03.06.2017)

 

Julia Szarvasy sprach am 03. Juni 2017 im Hörsaalzentrum mit dem schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser über sein aktuelles Buch "Illegale Kriege".

 

Daniele Ganser erklärt in diesem Gespräch die Intention, warum er dieses Buch geschrieben hat und warum alle in diesem Buch aufgezählten Kriege als illegal einzustufen sind.

Dabei geht Daniele Ganser insbesondere auf das allgemeine Gewaltverbot ein, einen Artikel der Charta der Vereinten Nationen, welche den Mitgliedstaaten militärische Gewaltanwendung verbietet. Am 26. Juni 1945 unterzeichneten die 51 UN-Gründungsmitglieder diese Charta der Vereinten Nation.

 

Leider bleibt festzustellen, dass es dennoch diese illegalen Kriege gegeben hat, die gegen geltendes Völkerrecht verstoßen. Hier ist insbesondere der von den USA und Großbritannien geführte Krieg gegen den Irak im Jahr 2003 zu nennen, welcher ohne UN Mandat geführt wurde. Weitere illegale Kriege waren der Sturz der Regierung in Guatemala 1954, der Sturz der Regierung im Iran 1953, der Angriff auf Vietnam 1964, welcher mit einem herbeigelogenen Zwischenfall am Golf von Tonkin gerechtfertigt wurde. Und auch der Angriff auf Syrien ab dem Jahr 2011 ist rechtlich gesehen schlichtweg illegal.

 

Gibt es derzeit eine Friedensbewegung, welche gegen diese illegal geführten Kriege protestiert? Und wenn ja, warum zeigt sie sich derzeit so geschwächt? Was kann jeder selbst konkret tun, um auf diese Missstände hinzuweisen und zu protestieren? All diese Fragen versuchten wir im Interview zu besprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet

 

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

 

20 Millionen Hektar Land werden mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Die Folge sind Überschwemmungen riesiger Landesteile. Staatliche Kontrollen sind nicht vorhanden. Argentinien hält den weltweiten Rekord, was den Verbrauch an Glyphosat angeht. Was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist giftig. Aber es gibt Alternativen zu dieser tödlichen Agri-Kultur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Me, Myself and Media 34 - Die Büchse der Pandora ist scharf

 

 

Die Büchse der Pandora ist scharf, denn die Pandora ist das Pentagon.

 

Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.

 

Wo man hinkommt, schlagen sich Menschen die Köpfe ein und werden dazu von den Herstellern von Wehrtechnik mit allen Mitteln unterstützt.

 

Krieg bleibt ein Bombengeschäft.

 

Damit das so bleibt wird jeder, wirklich jeder, der sich für den Frieden engagiert, direkt oder indirekt, attackiert. Frieden gefährdet das Geschäftsmodell einer Branche, die sich permanent im Krieg befindet und längst die Top-Jobs in Politik und Medien stellt.

 

Massenmedien sind Rüstungs-Medien und nehmen jeden unter Feuer, der nicht bereit ist, Krieg als Vorwärtspräsenz zu verharmlosen. Wer Personen, die ins Fadenkreuz der Massenmedien geraten sind, unter dem Rüstungs-Frame betrachtet, dem wird unmittelbar klar, was z. B. JFK, Trump, Naidoo oder Red Bull-Boss Mateschitz gemeinsam haben.

 

Sie stellen sich bewusst oder unbewusst gegen die Interessen des Militärisch-Industriellen-Komplexes und werden deshalb von den ca. 27.000 „PR-Beratern“, die allein für das Pentagon arbeiten, unter Beschuss genommen.

 

Man verleumdet sie. Wer sich als Feind der Rüstungsindustrie zu erkennen gibt, allein deshalb, weil er Konfrontation ablehnt und Kooperation predigt, braucht ein schnelles Pferd.

 

Die Cabrio-Fahrt in Dallas am 22. November 1963 war der Beginn der vollständigen Kontrolle der Massenmedien durch die Rüstungsindustrie. Damals wurde von der CIA das Wort „Verschwörungstheoretiker“ erfunden, um Zweifler ganz offen sozial zu ächten und damit unschädlich für die Interessen der Kriegsverkäufer zu machen.

 

Dieses Muster wird bis heute angewendet. Nur, dass mit dem Internet ein gigantisches Leck entstanden ist.

 

Unkontrollierte Meinung wird zum Massenphänomen. Die Wahrheit bahnt sich in den Zeiten der Informationsrevolution stoisch ihren Weg und ist auch durch den neuesten Pentagon-Begriff „Fake-News“ nicht mehr zu ersticken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Me, Myself and Media 33 – Du sollst Dir kein Feindbild machen

 

Medien beschreiben nicht die Realität, sie erzeugen sie. Wir, die Konsumenten dieser Medien, sollten erkennen, dass das Internet uns die historische Chance bietet, endlich ein autonomes Denken zu entwickeln. Alles, was wir tun müssen, ist uns Inhalte selber zu suchen, statt uns berieseln zu lassen.

 

Es hat längst eine Machtverschiebung stattgefunden. Vom Anbieter zum Nachfrager von Informationen und mit denen ist es wie mit dem Essen: Du bist, was du isst und wer nur Propaganda konsumiert, darf sich nicht wundern, wenn er übermorgen glaubt, Krieg sei alternativlos.

 

 

Ein achtsamer und bewusster Medienkonsum ist die Grundbedingung, um als Mensch zu sich zu kommen. Zur Besinnung. Lernen wir, uns als Spezies zu verstehen. Wir sind Menschen, keine Gegner. Und Terroristen sind die Ausnahme, nicht die Regel, auch wenn Massenmedien inzwischen permanent Hysterie verbreiten. Diese Hysterie ist Vorsatz und hat das Ziel, uns gefügig zu machen...

 

 

 

 

 

 

KenFM über: Ramstein - Wegsehen, wenn es um Mord geht!

 

Angenommen, ich bekomme Besuch von einem langjährigen Freund aus Übersee und dieser packt während seines Aufenthaltes bei mir ein Jagdgewehr samt entsprechender Munition aus,  sollte ich mir Gedanken machen, wenn er damit auf das Haus meines Nachbarn zielt?

 

Angenommen, mein Freund aus Übersee bittet mich am nächsten Tag, ihm mit einem Feldstecher dahingehend zu unterstützen, das ich mir die Gläser vor das eigene Gesicht halte, um meinen Freund an der Flinte darüber zu informieren, ob mein Nachbar sich aktuell am Fenster zeigt - wäre ich in einen Mord involviert, wenn es zu einem Schuss mit Todesfolge käme?

 

Diese Story ist weniger weit her geholt, als sie scheint. Genau genommen entspricht sie der aktuellen Situation, mit der sich die Bundesregierung im Fall der US-Airbase Ramstein konfrontiert sehen müsste.

 

Dass dem nicht so ist, sollte uns alle nachdenklich machen, denn wir alle, die Bürger der Republik, werden ohne es zu wollen zu Mittätern gemacht.

 

Wegsehen, wenn es um Mord geht, schützt vor Strafe nicht.

Das galt damals in Nürnberg, und das gilt morgen in Den Haag.